In Zeiten knapper Kassen in Kommunen und Gemeinden werden wir häufig mit schwierigen Aufgaben betraut, bei denen andere Firmen passen müssen oder keine adäquaten Sanierungslösungen finden.
Insbesondere innerörtliche Straßen wurden in den letzten Jahren aufgrund der langen Diskussionen über „StrAbs“ (Straßenausbaubeiträge) häufig vernachlässigt. Notwendige Unterhaltsmaßnahmen wurden verzögert oder zu spät umgesetzt, da ein möglicher Neubau im Raum stand.
Dennoch gibt es viele Straßen, bei denen unter der Fahrbahn liegende Kanaltrassen in guten Zustand sind und keine dringende Sanierung erfordern. In solchen Fällen liegt der Fokus darauf, den Straßenzustand gezielt zu verbessern, um die Lebensdauer der Straßen um ca. 10 bis 12 Jahre zu verlängern.
Unser Unternehmen ist genau auf solche Herausforderungen spezialisiert. Mit maßgeschneiderten Sanierungskonzepten erwecken wir vermeintlich „tote“ Straßen wieder zum Leben und sorgen für eine nachhaltige Instandsetzung.
Ziele der Sanierung
Schnelle und effiziente Instandsetzung
Erhalt der vorhandenen Bausubstanz
Ressourcen und Kostenschonende Sanierung
Verbesserung der Ebenflächigkeit und der Entwässerung
Minimale Behinderung für die Anlieger
Verlängerung der Lebensdauer um ca. 10 - 12 Jahre
Reparaturen und Unterhalt freundliche Bauweise
Gründliche Reinigung
Reinigung als erster Schritt – der Grundstein für eine erfolgreiche Sanierung
Alles beginnt mit einer ordentlichen Reinigung. Für innerörtliche Sanierungen eignen sich besonders Saugkehrmaschinen. Diese Baumaschinen sind mit verschiedenen Vorrichtungen ausgestattet, darunter Unkrautbürsten und Wasserhochdruckanlagen.
Der Einsatz von Wasserhochdruckanlagen hilft dabei, Staub zu vermeiden und eine stabile Oberfläche zu schaffen, auf der das Bindemittel und der Splitt gleichmäßig haften können.
Eine saubere Unterlage sorgt somit für eine effiziente und langlebige Sanierung, die sowohl optisch als auch funktional höchsten Anforderungen gerecht wird.
Vorprofilierung mit Heißasphalt
Vorprofilierung mit Heißasphalt und Oberflächenbehandlung als Sanierungskonzept
Setzungen in der Fahrbahn, Ausbrüche, Schlaglöcher und tieferliegende Asphaltschultern werden von uns mithilfe einer Spezialmaschine gezielt – bei Bedarf in zwei Arbeitsschritten – mit Heißasphalt vorprofiliert und ausgearbeitet. Dadurch werden die Ebenheit und die Entwässerungseigenschaften der Fahrbahn erheblich verbessert.
Die Einbaustärke des Asphalts variiert je nach Erfordernis zwischen 1 und 4 cm. Da in einigen Bereichen mit geringen Schichtdicken gearbeitet wird, erhalten die von uns vorprofilierten Straßen abschließend eine vollflächige Oberflächenbehandlung. Diese letzte Schicht wirkt abdichtend und erhöht die Haltbarkeit sowie die Widerstandsfähigkeit der Asphaltierung.
Besondere Herausforderungen im innerörtlichen Bereich
Eine besondere Herausforderung im innerörtlichen Bereich sind die Einbauten im Straßenbelag, Randbegrenzungen, Rinnen sowie die Grundstückszufahrten.
Unsere Facharbeiter stellen sicher, dass Schäden optimal ausgearbeitet werden, wobei gleichzeitig die Entwässerung der Fahrbahn und die Höhen im Einfahrtsbereich berücksichtigt werden.
Die vorhandenen Einbauten im Straßenbelag werden bei Bedarf nachträglich an die neue Höhenlage angepasst. Vor der Oberflächenbehandlung (OB) werden sämtliche Einbauten und Randbegrenzungen sorgfältig geschützt und abgedeckt, um Verschmutzungen zu vermeiden.
So ist die Straße optimal für die abschließende OB vorbereitet.
Präzise und flexible Spritztechnik
Auch im innerörtlichen Bereich ist die Spritzrampe die optimale Arbeitsmaschine. Dank ihrer kompakten Bauweise meistert sie selbst enge Straßenabschnitte problemlos.
Ausgestattet mit stufenlosen Variomatik-Spritzbalken kann der Fahrer die Steuerung direkt aus der Fahrerkabine übernehmen und eine variable Arbeitsbreite von bis zu 7,5 Metern einstellen. Dadurch wird der manuelle Arbeitsaufwand erheblich reduziert.
Die elektronische Steuerung sorgt für den optimalen Druck, wodurch das Bindemittel gleichmäßig und präzise über die gesamte Fläche verteilt wird.
Abstreuen mit Edelsplitt
Präzise Abstreuung mit Edelsplitt
Unmittelbar nach der Spritzrampe erfolgt die Abstreuung mit Edelsplitt. Je nach Fahrbahnbreite fahren dabei abgestuft zwei oder drei Fahrzeuge hintereinander.
Unter strenger Beobachtung unseres Fachpersonals wird die Splittmenge kontinuierlich kontrolliert und gesteuert, sodass ein gleichmäßiger Auftrag gewährleistet ist.
Um Überlappungen zu vermeiden, legen wir besonderes Augenmerk auf nahtlose Ansätze, Anschlüsse und Arbeitsnähte. So entsteht eine Oberflächenbehandlung (OB) wie „aus einem Guss“.
Im Gegensatz zum Einbau mit OB-Maschinen oder Einbauzügen, bei denen dies technisch nicht realisierbar ist, stellt dies ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für eine langlebige und homogene Fahrbahnoberfläche dar.
Anwalzen für eine optimale Verbindung
Eine Walze folgt dem Streuvorgang und drückt den Splitt gleichmäßig an, um eine feste Verbindung des Gesteins mit der Unterlage zu gewährleisten.
Kombiwalzen sind hier besonders geeignet, da ihre Gummibereifung auch leicht tiefer gelegene Bereiche erreicht. Beim Walzen ist es wichtig, dass die gesamte Fläche in mehreren überlappenden Walzgängen überfahren wird.
Ergebnis
Sanierung statt Neubau – ein überzeugendes Ergebnis
Mit unserem Verfahren haben wir erneut bewiesen, dass auch Straßen, die als aufgegeben galten, erfolgreich saniert werden können. Die Kosten und der Materialaufwand im Vergleich zu einer vollständigen Erneuerung der Deckschicht liegen bei etwa 10 %.
Wenn man bedenkt, dass bei einer Erneuerung der Fahrbahn ein Ausbau und eine Entsorgung des Bestands unvermeidlich sind – gefolgt von umfangreichen Tiefbauarbeiten sowie dem Baulärm und Baustellenverkehr – wird der Vorteil unserer Methode deutlich.
Diese Sanierung dauerte lediglich 2 Tage, und während dieser Zeit konnten die Anlieger jederzeit problemlos ihre Grundstücke anfahren. Daher lässt sich mit Sicherheit sagen, dass die Belastung für die Anlieger minimal war.