Die Oberflächenbehandlung (OB) ist eine vielseitige Sanierungsmaßnahme, die sowohl nnerorts als auch außerorts eingesetzt werden kann, um feine Risse und Ausmagerungen in der Fahrbahnoberfläche zu versiegeln und abzudichten. Dadurch wird die Nutzungsdauer der Straßen erheblich verlängert.
Der Einsatz von elastischem Bindemittel verleiht Oberflächenbehandlungen eine hervorragende Leistung bei der Rissüberbrückung und bietet klare Vorteile gegenüber anderen Sanierungsverfahren.
Insbesondere im winterlichen Straßenverkehr zeigt sich der Nutzen einer mit OB behandelten Fahrbahn: Die raue Oberflächenstruktur sorgt dafür, dass Streusalz oder Salzlösungen länger haften bleiben, wodurch die Glatteisbildung effektiv reduziert wird. Diese Eigenschaft verbessert die Verkehrssicherheit.
Darüber hinaus trägt die Oberflächenbehandlung zu einer verbesserten Griffigkeit bei Nässe bei. Bei Verwendung heller Gesteinssorten wird zusätzlich die Aufhellung der Fahrbahnoberfläche erzielt, was gerade in Bereichen mit geringem Tageslicht ein Sicherheitsvorteil sein kann.
Nach dem Abkehren kann die mit OB behandelte Fahrbahn problemlos markiert werden.
Die SAMI (Stress Absorbing Membrane Interlayer, dt. spannungsabbauende Zwischenschicht) wird vor dem Einbau der Deckschicht, beispielsweise einer dünnen Asphaltdeckenschicht (DSK), platziert. Sie dient als rissüberbrückende Schicht im Zuge einer Straßensanierung und ist ein wesentlicher Bestandteil des Sanierungsprozesses.
Durch ihren Einbau bei einer Sanierung ermöglicht sie eine Verlängerung der Lebensdauer der Straßenoberfläche, ohne dass eine vollständige Grunderneuerung erforderlich ist. Die SAMI-Bauweise bietet somit eine effiziente und kostengünstige Lösung für die Straßensanierung, indem sie die Lebensdauer von Fernstraßenbelägen verlängert. Auf diese Weise trägt sie dazu bei, Straßen nachhaltig zu sanieren.
Dünne Asphaltdeckschicht kalt (DSK) im Handeinbau eignet sich für Schadstellen im kleineren Umfang. Das DSK-Material wird direkt an der Einbaustelle gemischt. Dabei wird exakt die Einbaumenge, die benötigt wird, produziert und von unseren Facharbeitern von Hand eingebaut.
Vorab werden die Flächen gereinigt und Randbegrenzungen, falls notwendig, abgeklebt. Ein Fräsen der unteren Schicht ist nicht notwendig, da das eingebaute Mischgut auf null auslaufen kann und somit keine Kante entsteht. Ein Anheben von höhengleichen Einbauten ist daher durch den Einbau im Normalfall nicht erforderlich.
Die Verkehrsbehinderung wird auf ein Minimum reduziert, da die Flächen nach ca. 10 Minuten wieder befahrbar sind.
Durch den Einsatz von farbigen Splitten ist es möglich, Wege und Plätze entsprechend den Wünschen des Kunden zu gestalten. Dabei kommen grobe Gesteinskörnungen mit den Korngruppen 2/5 und 5/8 zum Einsatz. Je nach Anforderung setzen wir als Bindemittel Bitumenemulsionen, Schlämmen oder Heißbindemittel ein, die je nach Einsatzzweck farblos, schwarz oder in bestimmten Grundfarben lieferbar sind.
Durch den Einsatz von Unimog-Spritzrampen und Unimog-Splittstreuern sind Steigungen von 30 % und mehr kein Problem. Dort, wo andere Bauweisen an ihre Grenzen kommen, fangen wir an. Gerade schwer zugängliche Wege sind für den Unterhalt sehr aufwändig. Dort ist es notwendig, mit einem naturnahen Wegebau den bestmöglichen Schutz vor Ausspülungen zu gewährleisten.
Wassergebundener Wegebau ist zwar preisgünstig in der Herstellung, jedoch im Pflegeaufwand deutlich teurer als gebundene Deckensysteme mit Bitumenemulsionen. Diese Bauweise stellt auch eine echte Alternative zum Olympiamastix dar. Sie lässt sich sowohl auf Kleinflächen als auch auf großen Flächen problemlos verwirklichen.
Vorreinigung
Aufbringen der Bitumenemulsion
Abstreuen mit Splitt
Einwalzen
Abkehren von überschüssigen Splitt
Fertige OB
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