Doppelte Oberflächen­behandlung (d-OB)

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Kurzinfo

Die doppelte Oberflächenbehandlung (d-OB) kommt zum Einsatz, wenn eine Asphaltschicht ein relativ starkes Rissbild aufweist. Wenn zu erwarten ist, dass eine einfache OB als Rissüberbrückung nicht mehr ausreicht und daher eine flexiblere Schicht erforderlich ist, wird diese Methode angewendet.

d-OB mit elastischem Bindemittel zeigen positive Eigenschaften bei Temperaturschwankungen, besonders bei niedrigen Temperaturen und bieten daher Vorteile gegenüber anderen Sanierungsmaßnahmen. Besonders im winterlichen Straßenverkehr bietet eine mit d-OB behandelte Fahrbahn Vorteile. Die raue Struktur der Oberfläche trägt dazu bei, dass aufgebrachte Streusalze oder Salzlösungen länger auf der Fahrbahnoberfläche haften bleiben, was die Bildung von Glatteis reduziert.

Ein weiterer positiver Aspekt in Bezug auf die Verkehrssicherheit ist die verbesserte Griffigkeit bei Nässe sowie die Aufhellung der Fahrbahnoberfläche bei Verwendung von hellen Gesteinssorten.

Nach dem Abkehren kann die Oberflächenbehandlung wie jede andere Asphaltstraße markiert werden, was die einfache Identifizierung und Nutzung für Verkehrsteilnehmer ermöglicht.

So funktioniert das Verfahren

1

Vorreinigung

Aufbringen der Bitumenemulsion für die erste Lage, anschließend Abstreuen mit Splitt

2

Aufbringen der Bitumenemulsion für die zweiten Lage, anschließend Abstreuen mit Splitt

3

Einwalzen mit Gummiradwalze

4

Abkehren Splittüberschuss

5

Fertige doppelte Oberflächenbehandlung (d-OB)

6

Das Verfahren eignet sich für

Außerortsstraße
Außerortsstraße
Innerortsstraße
Innerortsstraße
Unbefestigter Verbindungsweg
Unbefestigter Verbindungsweg
Befestigter Verbindungsweg
Befestigter Verbindungsweg
Betonstraße
Betonstraße
Bankettbefestigung
Bankettbefestigung

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