
Die Gemeinde Dietersburg setzt seit mehreren Jahren konsequent auf die Instandsetzung wassergebundener Gemeindestraßen mittels Tränkdecken (TD). Die Ausführung der Maßnahmen erfolgte durch die BABIC – Bayerische Bitumen-Chemie GmbH.
Bei der Tränkdecke handelt es sich um eine Oberflächenbehandlung, bei der die vorhandene Wegedecke mit einer dünnen, gebundenen Verschleißschicht versehen wird. Die bestehende Tragstruktur bleibt erhalten, die Oberfläche wird jedoch dauerhaft stabilisiert. Die so instandgesetzten Wege erreichen eine Lebensdauer von etwa 10 bis 15 Jahren.
Im Vergleich dazu erfordern klassische, unbefestigte Kieswege einen hohen laufenden Unterhalt: regelmäßiges Nachprofilieren, Materialergänzungen und Instandsetzungen sind notwendig – insbesondere nach Starkregenereignissen, die häufig zu Ausspülungen und Schlaglöchern führen.
Durch die Tränkdecke wird dieser Aufwand deutlich reduziert. Das Material bleibt formstabil gebunden, die Oberfläche ist widerstandsfähig und auch in Kurvenbereichen treten keine Verschiebungen mehr auf.
Der wirtschaftliche Vorteil zeigt sich insbesondere im laufenden Unterhalt:
Bezogen auf die in Dietersburg bereits instand gesetzte Fläche von rund 45.000 m² ergibt sich über den Nutzungszeitraum eine Einsparung von etwa 270.000 bis 380.000 Euro.
Nach Ablauf der Nutzungsdauer ist zudem keine vollständige Erneuerung erforderlich. In der Praxis genügt meist eine erneute Oberflächenbehandlung, häufig sogar nur in Teilbereichen.
Ein wesentlicher Vorteil der Tränkdecke liegt in der Kaltbauweise. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Asphaltdeckschicht verursacht dieses Verfahren nur etwa 10 % der CO₂-Emissionen.
Gründe dafür sind:
Damit stellt die Tränkdecke eine ressourcenschonende und klimafreundliche Lösung für die nachhaltige Erhaltung kommunaler Verkehrsflächen dar.
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